Am 1. April 2012 ist offizieller Start der Gartensaison und die Gartentore werden dann auch wieder interessierten Spaziergängern, Nachbarn und Erholungssuchenden offen stehen. Bis dahin gibt es jedoch schon einiges zu tun:

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Nachdem einige von Euch ihre Wünsche und Ideen, was wir in der kommenden Saison anbauen wollen, schon bei unserem Treffen am 1.2. in die Liste eingetragen haben, geht es nun weiter mit Teil zwei der Anbauplanung:

Aktueller Stand nach dem Treffen am 1.2.:

Bisher sind durch Eure Nennungen sowie über einige Sorten, für die wir noch Saatgut übrig haben, über 100 verschiedene Gemüse-, Obst- und Kräutersorten zusammengekommen. Für Kräuter und Blumen haben wir schon viel Saatgut und/oder Pflanzen, aber für die meisten Gemüsesorten (ca. 30) benötigen wir noch Saatgut (Kosten ca. 100 Euro wenn Bestellung bei Dreschflegel Biosaatgut).

Die meisten von der Stadtgärtnergruppe vorgeschlagenen Gemüsesorten dürften bei Berliner Klimabedingungen ganz gut gedeihen, lediglich bei Melone, Auberginen, Pilzen und Süsskartoffel müssen wir entscheiden, ob wir das Risiko eingehen, dass die Pflanzen sich bei uns nicht wohlfühlen und wir die knappen Beetflächen dafür einsetzen. Ähnliches gilt für Karotten, Brokkoli, Erbsen, Salat- und Einlegegurken und Topinambur, die in der letzten Gartensaison entweder nicht gewachsen sind oder massiv von Krankheiten befallen waren.

 

Damit wir gemeinsam lernen, wie man die Kulturen in einem ökologischen Nutzgarten plant, folgender Vorschlag für eine gemeinsame Anbauplanung:


Schritt 1: Gemüseauswahl

Damit wir wissen, welche Sorten wie beliebt sind, macht jeder von uns Striche auf der Gemüseliste je nach Gemüsehunger (und ggf. Anmerkungen, falls jemand Saatgut auftreiben kann oder eine besondere Idee hat).

Alle, die beim Treffen am 1.2. nicht dabei waren, oder noch nicht eingetragen haben, auf was sie am meisten "Hunger" haben, tragt das bitte in die Liste ein.

Bei der Auswahl bitte auch ein bisschen darauf achten, dass Ihr z.B. nicht nur Starkzehrer dabei habt und dass wir eine Vielfalt von Gemüse zusammenbekommen (mehr Infos dazu nochmal bei den Tipps zu Anbauplanung, Teil 1).

Ebenso in die Liste eintragen, wer welches Saatgut beisteuern kann und will.

Schritt 2: Anbau- und Beetplanung

Wir treffen uns wie besprochen am 21. Februar, und machen auf der Grundlage der ausgewählten Obst- und Gemüsesorten die genaue Anbauplanung (was und wie viel kommt auf welche Beete? Mischkultur, Fruchtwechsel etc.). Damit wir uns nicht die Köpfe heiß diskutieren, wird es eine Art „Brettspiel“ mit den Beeten im Stadtgarten und Kärtchen für jede Gemüsesorte zum Auslegen geben, dann wird gleich sichtbar, wie es aussehen würde.

Wer Lust und Zeit hat, kann vorher schonmal im stillen Kämmerchen zu Hause die Gemüsesorten munter kombinieren, und losplanen, wie ein perfektes Beet im Stadtgarten 2012 aussehen könnte. Auch dabei helfen Euch nochmal die Tipps zu Anbauplanung, Teil 1, was Mischkultur, Fruchtfolge und ähnliches angeht.

Was kommt danach?

Aus der Anbauplanung können danach ganz einfach Pflanz- und Erntetermine, Düngebedarf etc. ermittelt werden und wir wissen zu jeder Zeit in der Saison, was wo zu tun ist!


Ressourcen

Hier geht es zur Liste (das Dokument speichert Eure Änderungen automatisch): Gemüse- und Saatgutliste.

Wir treffen uns wie besprochen am Dienstag, 21. Februar um 19 Uhr, um gemeinsam die Beete im Stadtgarten zu bestücken und zu planen. Infos und Anmeldung hier

Tipps zu Anbauplanung, Teil 1

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Der Stadtgarten bekommt ein aus natürlichen Materialien gebautes Frühbeet, damit wir schon in wenigen Wochen die ersten frischen Kräuter und zarten Salate ernten können!

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Draußen ist es klirrend kalt, der Frost lässt unseren Gartenboden frieren und hilft hoffentlich dabei, in der nächsten Stadtgartensaison die Population gefräßiger Gemüsemitesser (Insekten & Co) einigermaßen in Schach zu halten.

Was wäre da schöner, als sich mit einer Tasse Tee in der warmen Stube hinzusetzen, und in Stadtgartengemüseträumen für die kommende Saison zu schwelgen?#

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Im ersten Teil der Anbauplanung für den Lichtenberger Stadtgarten 2012 geht es zunächst einmal um ganz grundsätzliche Dinge. Wir haben uns im letzten Jahr für diese Saison vorgenommen, dass wir den Garten als produktiven, ökologischen und für interessierte Menschen offenen Nutzgarten betreiben möchten. Damit wir das schaffen, solltet Ihr bei der Auswahl Eurer favorisierten Gemüsesorten für 2012 auf folgende Dinge achten:

Die Vielfalt machts!

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Was gibt's Neues?

Nochmal zur Erinnerung: Am Dienstag, 21. Februar um 19 Uhr werden die Stadtgarten-Gemüsebeete geplant bis die Köpfe rauchen. Wer ist dabei? Wir treffen uns wieder im Café Claus Abendbrot. Infos zu Ort und Anmeldung hier. Auch neue MitgärtnerInnen sind natürlich willkommen - einige Plätze für die Saison 2012 sind noch frei (Infos hier).
 

katharina

Der erste Entwurf der Vereinssatzung für den Lichtenberger Stadtgarten e.V. (i.Gr.) ist fertig. Wer einen Blick hineinwerfen möchte, kann sich den Text bei katharina@stadtgarten.org anfordern.

katharina

Die ersten Infos zum Brunnenbau liegen vor: Das Wasser ist recht tief, bei ca. 13 Metern. Normale Handschwengelpumpen schaffen nur eine Fördertiefe von 8 Metern. Das heisst, wir brauchen eine spezielle Lösung...die gibt es aber. Mehr Infos folgen.

katharina

Frühbeetbau startet am Sonntag, 5. Februar um 14:00 Uhr vor Ort im Stadtgarten. Mehr Infos hier.

 

katharina

Auf welches Gemüse habt Ihr dieses Jahr Hunger? Macht mit bei der Anbauplanung für diese Saison. Wie? Gemüseideen bis So, 29.1.2012 per Mail an info@stadtgarten.org senden. Mehr Infos gibt es hier.

katharina

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