Lichtenberger Stadtgarten · Berlin

Gartenordnung

Mit dem Betreten des Gartens willigt Ihr in die Gartenordnung ein. Die dort festgelegten Regeln sind unbedingt einzuhalten, um Euch selbst und Eure MitgärtnerInnen nicht zu gefährden, und unseren Nutzgarten als schönen, natürlichen Ort zu erhalten.

1) Stadtgärtnern und Gartentage
Alle StadtgärtnerInnen bringen sich regelmäßig in den Garten ein – mit Zeit, Ideen und Ressourcen für den Anbaubetrieb. Als StadtgärtnerIn seid Ihr in der Regel mindestens einmal pro Woche im Garten, idealerweise zu den gemeinsamen Gartentagen (s.u.) und nehmt alle zwei Monate am Stadtgärtnertreffen (s.u.) teil.

Während der Saison finden 1- bis 2-mal pro Woche gemeinsame Gartentage statt. Diese werden abwechselnd von den StadtgärtnerInnen durchgeführt. So übernehmen alle GärterInnen tageweise die Verantwortung für den regelmäßigen Betrieb des Stadtgartens und binden die anderen StadtgärtnerInnen nach ihren Vorkenntnissen und Vorlieben in die Gartenarbeit ein.

Das Gartentor ist während der gemeinsamen Gartentage für BesucherInnen geöffnet. Ihr seid in dieser Zeit willkommen, probeweise mitzugärtnern.

StadtgärtnerInnen, die seit längerem und regelmäßig im Garten mitwirken, und sich somit gut auskennen, können auch außerhalb der gemeinsamen Gartentage gärtnern und ernten.

Ca. alle zwei Monate findet ein Stadtgärtnertreffen mit den aktiven StadtgärtnerInnen statt. Auf diesem werten wir die Aktivitäten der vergangenen beiden Gartenmonate aus. Wir planen die beiden folgenden Monate und verteilen die Verantwortung für Gartentage etc.

Unser Garten wird ökologisch bewirtschaftet. Das heißt, chemische Düng- und Spritzmittel sowie F1-Hybriden und gentechnisch verändertes Saatgut haben nichts im Garten zu suchen.

Säubert eure Gartengeräte nach dem Gebrauch und bringt sie wieder an ihren Aufbewahrungsort zurück.

Wenn Euch ein Werkzeug kaputt geht, kümmert Euch um die Reparatur oder versucht, es selbst oder gemeinsam mit anderen zu ersetzen.

Geht sparsam mit Wasser und anderen Ressourcen um – sie sind wertvoll und kosten uns Geld.

Der Garten soll ein „grüner Lernort“ bleiben. Wenn ihr größere Dinge (z.B. Spielgeräte) mitbringen und dalassen wollt, oder etwas bauen möchtet (z.B. zusätzliches Gewächshaus, Sitzgelegenheit etc.), dann sprecht dies vorher unbedingt mit dem Vorstand ab. Geräte etc., die für die Gartenarbeit notwendig sind und im Schuppen Platz finden, sind natürlich in Ordnung.

2) Formales und Finanzielles
Bei StadtgärtnerInnen, die über längere Zeit regelmäßig gärtnern, wünschen wir uns eine Mitgliedschaft im Lichtenberger Stadtgarten e.V.. Denn Ihr gestaltet dadurch die aktive Weiterentwicklung des Gartens auf allen Ebenen aktiv mit und leistet in diesem Rahmen Mitgliedsbeiträge zur Refinanzierung der Kosten.

Wir bitten Stadtgärtner, die keine Vereinsmitglieder sind, und Gäste um eine angemessene Spende für das regelmäßige Mitgärtnern sowie für die Ernte von Gemüse. Damit können wir unsere Kosten decken.

3) Ernten
Was reif ist, kann von denen geerntet werden, die regelmäßig mitgärtnern.

4) Sicherheit für Euch und Eure MitgärtnerInnen
Lasst Arbeitsgeräte nie unbeaufsichtigt auf dem Boden liegen, Ihr selbst oder andere könnten sich verletzen. Hebt herumliegendes Werkzeug auf und räumt es nach Gebrauch sofort wieder in den Schuppen.

Klettert nicht auf die Bäume, die Äste brechen leicht.

Seid vorsichtig mit scharfkantigen oder anderweitig gefährlichen Werkzeugen. Tragt immer dem jeweiligen Werkzeug angemessene Schutzkleidung (Handschuhe, festes Schuhwerk, Schutzbrille).

Passt auf Eure MitgärtnerInnen auf – es könnte jemand hinter Euch stehen, wenn Ihr z.B. mit einer Hacke ausholt.

Macht nichts, was Euer handwerkliches Können oder Eure Kraft übersteigt.

5) Aufenthalt im Garten
Der Garten ist kein Ort für Drogen und übermäßigen Alkoholkonsum.

Hunde dürfen nach Absprache mit dem Vorstand des Vereins mitgebracht werden, wenn keine Gefährdung für andere von ihnen ausgeht. Hinterlassenschaften sind vom Hundebesitzer zu entfernen.

Es gibt keine Müllbehälter auf dem Gartengelände. Bitte nehmt Müll wieder mit nach Hause.

Wir haben seit April 2019 ein Kompostklo im Garten. Seitdem können wir und unsere Gäste endlich bei Bedarf ein stilles Örtchen im Garten aufsuchen. In Laufweite befindet sich ein öffentliches Cafe im Krankenhaus. Da gibt es Kaffee zum Aufwärmen an kalten Tagen oder mal ein leckeres Mittagessen für hungrige Gärtner, und natürlich auch ein „richtiges WC“.

Das Betreten des Grundstücks und das Mitgärtnern geschehen auf eigene Gefahr. Eltern haften für ihre Kinder.