Lichtenberger Stadtgarten · Berlin

Anbauplanung 2012, Zweiter Teil

Archiv

Nachdem einige von Euch ihre Wünsche und Ideen, was wir in der kommenden Saison anbauen wollen, schon bei unserem Treffen am 1.2. in die Liste eingetragen haben, geht es nun weiter mit Teil zwei der Anbauplanung:

crop%20planning

Aktueller Stand nach dem Treffen am 1.2.:

Bisher sind durch Eure Nennungen sowie über einige Sorten, für die wir noch Saatgut übrig haben, über 100 verschiedene Gemüse-, Obst- und Kräutersorten zusammengekommen. Für Kräuter und Blumen haben wir schon viel Saatgut und/oder Pflanzen, aber für die meisten Gemüsesorten (ca. 30) benötigen wir noch Saatgut (Kosten ca. 100 Euro wenn Bestellung bei Dreschflegel Biosaatgut).

Die meisten von der Stadtgärtnergruppe vorgeschlagenen Gemüsesorten dürften bei Berliner Klimabedingungen ganz gut gedeihen, lediglich bei Melone, Auberginen, Pilzen und Süsskartoffel müssen wir entscheiden, ob wir das Risiko eingehen, dass die Pflanzen sich bei uns nicht wohlfühlen und wir die knappen Beetflächen dafür einsetzen. Ähnliches gilt für Karotten, Brokkoli, Erbsen, Salat- und Einlegegurken und Topinambur, die in der letzten Gartensaison entweder nicht gewachsen sind oder massiv von Krankheiten befallen waren.

 

Damit wir gemeinsam lernen, wie man die Kulturen in einem ökologischen Nutzgarten plant, folgender Vorschlag für eine gemeinsame Anbauplanung:
Schritt 1: Gemüseauswahl

Damit wir wissen, welche Sorten wie beliebt sind, macht jeder von uns Striche auf der Gemüseliste je nach Gemüsehunger (und ggf. Anmerkungen, falls jemand Saatgut auftreiben kann oder eine besondere Idee hat).

Alle, die beim Treffen am 1.2. nicht dabei waren, oder noch nicht eingetragen haben, auf was sie am meisten „Hunger“ haben, tragt das bitte in die Liste ein.

Bei der Auswahl bitte auch ein bisschen darauf achten, dass Ihr z.B. nicht nur Starkzehrer dabei habt und dass wir eine Vielfalt von Gemüse zusammenbekommen (mehr Infos dazu nochmal bei den Tipps zu Anbauplanung, Teil 1).

Ebenso in die Liste eintragen, wer welches Saatgut beisteuern kann und will.

Schritt 2: Anbau- und Beetplanung

Wir treffen uns wie besprochen am 21. Februar, und machen auf der Grundlage der ausgewählten Obst- und Gemüsesorten die genaue Anbauplanung (was und wie viel kommt auf welche Beete? Mischkultur, Fruchtwechsel etc.). Damit wir uns nicht die Köpfe heiß diskutieren, wird es eine Art „Brettspiel“ mit den Beeten im Stadtgarten und Kärtchen für jede Gemüsesorte zum Auslegen geben, dann wird gleich sichtbar, wie es aussehen würde.

Wer Lust und Zeit hat, kann vorher schonmal im stillen Kämmerchen zu Hause die Gemüsesorten munter kombinieren, und losplanen, wie ein perfektes Beet im Stadtgarten 2012 aussehen könnte. Auch dabei helfen Euch nochmal die Tipps zu Anbauplanung, Teil 1, was Mischkultur, Fruchtfolge und ähnliches angeht.

Was kommt danach?

Aus der Anbauplanung können danach ganz einfach Pflanz- und Erntetermine, Düngebedarf etc. ermittelt werden und wir wissen zu jeder Zeit in der Saison, was wo zu tun ist!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.